Jánošík-Schluchten im Herbst: Route, Wetter und praktische Tipps
Welche Runde durch die Jánošík-Schluchten im Herbst, wie die Einbahnstrecke Nové diery funktioniert, wo man parkt und worauf man nach Regen achtet.

Symbolbild der Umgebung
Die Jánošík-Schluchten (Jánošíkove diery) hat der Bach Dierový potok im nationalen Naturreservat Rozsutce geformt. Sie bestehen aus drei Teilen, den Dolné, Nové und Horné diery, und haben zusammen mehr als zwanzig Wasserfälle. Im Herbst geht man sie anders als im Sommer: weniger Menschen, mehr Wasser nach Regen, nasses Holz und ein Tag, der im Oktober früher endet, als man denkt.
Welche Runde wählen
Die kleine Runde ist für die meisten Besucher die richtige Wahl. Sie führt von Biely Potok blau markiert nach Ostrvné, gelb durch die Nové diery hinauf nach Podžiar und grün durch die Dolné diery zurück. Sie ist 5 Kilometer lang, hat 210 Höhenmeter und dauert mit Pausen rund drei Stunden.
Die große Runde nimmt die Horné diery dazu und steigt bis zum Sattel Medzirozsutce. Sie ist 12 Kilometer lang, hat 768 Höhenmeter und dauert etwa fünf Stunden. Brechen Sie im Oktober spätestens morgens auf, sonst gehen Sie die letzten Leitern in der Dämmerung.
Der Lehrpfad ab Štefanová ist die kürzere Variante für Familien: rund drei Kilometer, 185 Höhenmeter und zehn Tafeln zur Natur. Weitere Herbsttouren finden Sie in unserer Übersicht sieben Herbstwanderungen.
Die Nové diery nur bergauf
Der Abschnitt durch die Nové diery von Ostrvné nach Podžiar ist eine Einbahnstrecke. Man geht ihn gegen die Fließrichtung des Baches, also von unten nach oben. Deshalb läuft man die kleine Runde genau in dieser Reihenfolge: zuerst die Nové diery hinauf, dann die Dolné diery hinunter. Wer von der anderen Seite kommt, sollte einen anderen Weg wählen.
Wetter: was sich im Herbst am meisten ändert
Nach starkem Regen steigt der Bach, die Stege sind nass und die oberen Teile der Schluchten können laut dem örtlichen Tourismusportal schwer begehbar werden. Auf den Holzstegen bleibt im Herbst Laub liegen, das rutschiger ist als das Holz selbst. Bei den ersten Frösten können die Metallsprossen morgens vereist sein. Hat es nachts kräftig geregnet, tauschen Sie die Schluchten gegen eine kürzere Tour und gehen einen Tag später.
Parken und Start
Beide Runden beginnen in Biely Potok, wo vor dem Hotel Diery ein öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz liegt. Der Eintritt in die Schluchten selbst ist frei. Von Štefanová, wo es ebenfalls einen kostenpflichtigen Parkplatz gibt, erreichen Sie die Schluchten über den Lehrpfad. Ein früher Start erspart Wartezeit an den Leitern.
Was in den Rucksack gehört
- Schuhe mit tiefem Profil, Turnschuhe rutschen auf nassem Metall,
- dünne Handschuhe für Leitern und Ketten,
- ein kleiner Rucksack, damit die Hände an den Leitern frei bleiben,
- eine Windjacke, in der Schlucht ist es kühler als im sonnigen Tal,
- eine Stirnlampe, wenn Sie im Oktober die große Runde gehen.
Nach der Tour
Von Biely Potok sind es knapp sechs Kilometer bis zur Chata Ranto in Nižné Kamence. Nasse Sachen lassen sich auf der überdachten Terrasse aufhängen, der Rest des Abends gehört dem Kamin im Wohnraum. Ideen für den restlichen Herbsturlaub finden Sie im Artikel Terchová im Herbst.

Häufige Fragen
Wie lange dauert die kleine Runde durch die Jánošík-Schluchten?
Mit Pausen rund drei Stunden. Sie ist 5 Kilometer lang, hat 210 Höhenmeter und führt durch die Nové und Dolné diery.
Kostet der Eintritt in die Jánošík-Schluchten etwas?
Nein, der Eintritt in die Schluchten ist frei. Bezahlt wird das Parken in Biely Potok oder in Štefanová.
Kann man die Nové diery auch bergab gehen?
Nein. Die Nové diery werden nur von Ostrvné nach Podžiar begangen, gegen die Fließrichtung, deshalb läuft man die kleine Runde in dieser Richtung.
Sind die Schluchten im Herbst für Kinder geeignet?
Die kleine Runde ja, wenn die Kinder festes Schuhwerk haben und es trocken ist. Nach Regen ist der Lehrpfad ab Štefanová oder ein anderer Ausflug besser.
Lässt sich die Tour mit dem Malý Rozsutec verbinden?
Ja, von der großen Runde aus. Vom Sattel Medzirozsutce sind es 30 bis 40 Minuten über einen Abschnitt mit Ketten zum Gipfel des Malý Rozsutec, im Herbst nur bei Trockenheit und mit genug Tageslicht.
Was tun, wenn es nachts geregnet hat?
Warten Sie einen Tag, bis das Wasser gesunken ist und die Stege trocken sind, und besuchen Sie inzwischen etwa den Aussichtsturm Terchovské srdce oder die Ausstellung Jánošík und Terchová.
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